Friday, November 20, 2009

20th November 2009, Unawatuna, Sri Lanka

Hello from Sri Lanka,

We survived our day at the races and came out with a nice profit, if you ignore all but the last race where Pocket Rocket stormed home to win us a cool 700 Rs (about 10 euro). We didn't have much luck with the rest of the races and only backed one other winner which was favourite so we didn't get very good odds. It was good fun though (although we came out 200 Rs lighter) and we had some very interesting conversations with the locals who all seemed to have great tips for us, none of which ever worked out.
The flight from Kolkata, through Chennai, to Colombo was pretty uneventful, but we did see rain for the first time in a month and a half. Since then we've had a couple of rainy days and a couple of monsoon days, like today, but it's not really that bad when the rain is so warm.
We stayed in Colombo a little longer than expected due to a mysterious illness which had us running to the toilet every couple of hours, but after a visit to the doctors and a pack of Imodium everything is on the mend, anyway enough of that. We didn't manage to see a lot of Colombo and spent most of our time trying to find the Myanmar Embassy to get a visa sorted out after being told it would take two weeks to get one in Kolkata. When we did find it, which would've been made easier if they if they put the correct address on the website (we only found it because someone had seen some "Burmese looking people hanging around"), we found it was closed for a week so they could go on holiday..... Anyway after that little disappointment we hired out a little car at set out South along the Galle Road, which was fun if not a little nerve racking. The problem on the roads in Sri Lanka is that all of the bus drivers re psychopathic and think nothing of pulling out to overtake (they are normally the fastest vehicles on the road) into a lane of oncoming traffic, being the smaller vehicle you have to cede the road to them only for them to come screeching to a stop 5 seconds later to drop someone off/ pick someone up. After the first couple of times you quickly get used to them though.
After Colombo we stopped in a little town on the coast called Aluthgama where we stayed in German owned and German speaking hotel called German Lanka. It was a bit strange to find ourselves in a little piece of Germany stuck in the middle of Sri Lanka, but it was good to practise my German and tuck into some Bratkartofeln. While we were there we travelled a bit further down the coast to visit Kosgada and a turtle hatchery. They buy turtle eggs from fishermen who would otherwise sell them to be made into illegal turtle omelette and bury them for the alotted time before they hatch. We helped dig up one little baby hatchling whom Ulrike named Robert (god knows why). After they hatch they go to a holding tank for three days where they can practise swimming and..... practise swimming. Then after dark we took the little three day old turtles down to the sea and raced them down the beach into the ocean making sure no birds were around to try and take off with one of them. It was an amazing experience and the baby turtles were very cute. We also got to meet a number of rescue/blind/disabled turtles and a couple of very rare albino green turtles, heard about all the rebuilding they did after the tsunami hit and how they had to grab some of the turtles and run for the hills.
After Aluthgama we headed further south to the surfer hang-out of Hikkaduwa where we swam in the wonderfully warm ocean and did a bit of surfing (and a lot of falling over). We also did some snorkling and bumped into a couple of giant green turtles who liked having their heads stroked. At the moment we are staying just down the road from Galle at Unawatuna, a lovely little fishing/tourist town with a golden beach and the warmest, clearest water I've ever seen in my life. So we've spend the last couple of days chilling on the beach, swimming in the ocean and eating loads of great and cheap seafood (well just me on the seafood bit). Last night we visited the old fort at Galle and today we are riding out a monsoon day in an internet cafe after I parked the car in a hidden (underwater) ditch. aafter trying and failing to get it out on our own a friendly group of locals came out into the rain and gave us a lift/push and directions to a dry(ish) car park. Hopefully the rains won't last too much longer so we can have a couplemore days at the beach before heading off into the hill country.


Hallo ihr Lieben. Bitte entschuldigt unsere langa Abwesenheit, aber in Sri Lanka ein eingermassen angebundenes Internet-Cafe zu finden ist die hohe Kunst des Weltreisens und wir brauchten ueber eine Woche um diesen Titel zu erreichen. Aber jetzt haben wir endlich eine gute Verbindung gefunden.
Ja, wie ihr richtig gelesen habt, sind wir jetzt auf Sri Lanka. Nach zwei Monaten Indien haben wir uns nach etwas Ruhe und Entspannung gesehnt. Etwas fuer das grosse Teile von Indien nicht wirklich beruehmt sind. Und da kam Sri Lanka gerade recht.
In der Hoffnung unsere Reisekasse etwas aufzubessern sind wir an unserem letzten Tag in Kalkutta zum Pferderennen gegangen. Eine der vielen britischen Ueberbleibsel in dieser Stadt. Tja, wir hatten nicht wirklich Glueck mit unseren Pferden, auch wenn wir immer die mit den schoensten Namen ausgesucht und grundsaetzlich auf die Tipps der Einheimischen gehoert haben. Zumindestens Roberts letztes Pferd "Pocket Rocket" hat dan gewonnen und unseren Verlust auf etwa 4 Euro minimiert. War auf jedenfall das Geld wert.
Am Montag ging es dann in aller Herrgottsfruehe zum Flughafen und dann von Kalkutta nach Chennai (2,5 Stunden) und von Chennai nach Colombo (1,5 Stunden).
Und sobald wir aus dem Flughafen in Colombo drausen waren hat man schon den Unterschied zu Indien gespuert. Keiner hat uns bedraengt in sein Taxi zu steigen und zu seinem Hotel zu fahren. Statt dessen hat man uns nett den Weg zum Bus gezeigt.
Wir hatten uns eine kleine Pension in Colombo ausgeguckt, die aber leider kein Zimmer mehr frei hatte, als wir da ankamen. Aber auf Hinweis des Besitzers wurden wir vier Haeuser weiter fuendig. Die Pension hatte einen riesen Garten mit drei schnatternden Gaensen und die Besitzerin war gleichzeitig Musiklehrerin, so dass wir jeden morgen mit angenehmer Klaviermusik geweckt wurden (irgendwie hatte sie nur wirklich gute Musiker als Schueler) und ab und zu sorgar ein gutes englisches Weihnachtslied hoeren durften.
Am Abend haben wir uns dann auf die Suche nach der Botschaft von Myanmar gemacht. Aus Kalkutta wussten wir ja bereits, dass die Burmesen ihre Botschaft gerne verstecken und die falsche Adresse ins Interent schreiben. Die Botschaft sollte in der Naehe unserer Pension sein und wir hatten sage und schreibe drei verschiedene Adressen aus dem Interet gezogen. Aber keine war korrekt. Also haben wir uns aufs Fragen verlegt. Die Besitzerin unserer Pension hatte uns schon in die richtige Richtung gewiesen, mit dem Hinweis, dass an dem Haus nichts dransteht, aber sie dort schon haeufiger Burmesen hat herauskommen sehen. So hielten wir also Ausschau nach Burmesen :-). Nachdem wir das Haus mit der Hilfe von Nachbarn langsam eingekreiset und dann tatsaechlich gefunden hatten, wurde uns mitgeteilt, dass die Botschaft genau heute ihren ein-woechigen Urlaub abgetreten hat. Also wieder nichts. Eine Woche wollten wir nun wirklich nicht in Colombo warten. Wir werden es auf dem Rueckweg durch Colombo noch einmal versuchen, aber denen nicht wirklich, dass wir in ein oder zwei Tagen ein Visum beommen. Wir werden es wohl Anfang 2010 in Bangkok versuchen mussen. Aber wir geben noch nicht auf :-)
Und am naechsten Tag streckte ein Virus zuerst Robert zu Boden und zwei Tage spaeter, als es ihm schon wieder besser ging mich. Also verbrachten wir ungewollt vier Tage in Colombo ohne wirklich viel von Colombo zu sehen. Zum Glueck war der Blick aus unserem Zimmer in den Garten doch sehr nett. Die Aerztin im Krankenhaus, zu der wir gegangen waren, nachdem Robert fast 40 Grad Fieber hatte, schien auf jeden Fall nicht wirlich besorgt und verschrieb uns etwas Paracetamol und Ruhe.
Nach vier Tagen ging es uns so weit besser, dass wir endlich aus Colombo raus konnten. Wir hatten eine Autovermietung gefunden, die uns ein kleines Auto fuer 8 Euro am Tag vermietete und hatten natuerlich sofort zugeschlagen. Aus Colombo ging es dann Richtung Sueden auf der Suche nach dem perfekten Strand. Fuer zwei Tage wohnte wir in einer Pension von einer Deutschen in Aluthgama, wo es endlich richtige Bratkartoffeln gab. Dort in der Umgebung haben wir eine Schildkroetenaufzuchtstation besucht und durften dann am Abend auch gleich die drei Tage alten Schildkroeten ins Wasser entlassen. So suess und schon ganz schoen stark. Zusaetzlich fanden wir noch eine Baby-Schildkroete, die sich gerade durch ihr Ei und den Sand budelte. Wir haben Sie spontan Robert getauft :-)
Leider hatte das Wetter in Aluthgama nicht so wirklich mitgespielt. 30 Grad aber Regen. Es ist halt noch Vorsaison. Dadurch sind die Hotels sehr billig und die Straende leer, aber das Wetter macht noch was es will.
Von Aluthgama ging es weiter Richtung Sueden nach Hikaduwa. Einem Surfer-Strand mit den typischen Surfer-Bars direkt am Strand. Sehr entspannt, auch fuer nicht-Surfer. Wir haben uns Schnorchel-Ausruestung ausgeliehen und uns die Unterwasserwelt angeschaut. In 2004 hat ein heftiger Tsunami den Sueden und Westen der Insel zerstoert und neben vielen Menschenleben auch die Korallenriffe gefordert. Aber den einen oder anderen bunten Fisach haben wir dann doch gesehen. Und auf dem Rueckweg stiesen wir dan noch auf zwei riesige Meeresschildkroeten, die ganz dicht am Strand im Wasser schwammen und an Menschen gewoehnt waren. Sie amen so nah, dass wir ihre Koepfe und Haelse schreicheln konnten. Unglaublich. Hoffentlich werden unsere entlassenen Baby-Schildkroeten auch mal so gross.
Das Wetter wurde auch langsam besser und wir konnten entdlich das tropische Paradies faul am Strand geniessen. Und abends ging es dann Barfuss von unserem Hotel am Strand entlang zu einem Restaurant. Und Robert konnte nun endlich frischen Fisch und frische Meerestiere geniessen.
Und jetzt sind wir in Unawatuna. Noch einem entspannten und ruhigen Fischerdorf am Strand mit suessen Bars, Cafes und Restaurants direkt im Sand. Hier werden wir es wahrscheinlich noch ein paar Tage aushalten, bis es dann weiter landeinwaerts in die Berge und zu den Teeplantagen geht.
Am Anfang waren wir uns etwas unsicher, was die Sicherheit in Sri Lanka angeht, aber jeder Einheimischen, mit dem wir bis jetzt gespochen haben, hat gesagt, dass jetzt endlich Frieden herscht und ausser ein paar Ecken, an denen das Militaer noch die Minen raeumt, Sri Lanka komplett sicher ist. Wir bleiben auf jeden Fall in den Gebieten, die das Ausswaertige Amt als sicher eingestuft hat. Hier gibt es schon mehr als genug zu sehen.

1 comment:

  1. Liking the pics of the turtles [insert joke re: head & turtles here…].

    Tommy Riggall is involved quite a bit in that kind of thing – I think every year he goes out to the Mediterranean for a few weeks and helps out with the whole turtle carry-on – there are quite a few pictures on the book of face of him doing it.

    Did you see the cricket pitch next door to the fort at Galle? Whenever England play there, the commentators always make reference to the fort and describe the ground and its surroundings as one of the most tranquil places in the world to play cricket.

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