Saturday, February 20, 2010

21st February 2010, Phu Quoc, Vietnam

(War face/constipation)

Happy New Year blogfans,

I know, we only found out recently as well, but the lunar new year/Chinese new year (of the Tiger)/tet festival was on the 14th of February this year. As we found out we didn't think it would be that much of a big deal in Vietnam, however the 1 million Chinese living in Saigon and everyone else on a three national holiday had a different idea. We arrived in Saigon a few days before the new year but the celebrations were already in full swing. The park near us was packed with flowers, orange bushes and bonsai trees (a bit like their version of our christmas tree custom), the main street was also filled with flowers, lanterns and sculpture, the city was studded with Tigers (mostly inflatable) of all different sizes and colours, and there was a general party atmosphere. They also had a huge fireworks display on the stroke of midnight which was only tainted by me having my wallet stolen about half an hour earlier (I know, my own fault for taking it out in a crowd). Well they say that you should leave all your bad luck behind and start the new year with good luck, which for me came true sooner than we thought. As we were standing waiting for a policeman to get back to us and contemplating and night at the police station trying to fill out crime report forms in Vietnamese I got bored and wondered back to roughly where I thought I'd had my wallet pinched, under the misguided hope that maybe in fact I'd just dropped it. Just as I was about to give up a young Vietnamese lad approached me, held out his hand and handed me back my wallet, it was unfortunately light by about 100 USD but my credit card and driving license were still there. So despite the financial set back we considered it a stoke of good luck and are looking forward to a good year of the Tiger.
When we weren't getting robbed we spent some time at the Museum of American War Crimes, recently renamed the War Remnants Museum, but I like the former better, watching Vietnamese war propaganda, or at the Cu Chi tunnels just outside town. These were the famous tunnels which the Cong used to get around and hide without detection by the Americans. I quickly realized I wouldn't have made it long in the Viet Cong after failing to get into the entrance tunnel, a little further along though they had a tourist tunnel which had been enlarged slightly to allow tourist to crawl along 100 metres in the dark at depths down to about 10 m. It wasn't very pleasant or comfortable and at one point I had to squeeze though on my hands and knees with my shoulders vertical (a lovely image), but we made it to the end, covered in sweat. We were only down a couple of minutes and the tunnels had been enlarged, so I'm not to envious of the people who had to spend days down there. I also got to fire an AK-47, which was cool (see grinning pictures)
After Saigon we moved down to the Mekong Delta where we enjoyed the beautiful Vietnamese countryside and hoped to see the famous floating markets, unfortunately due to it being a national holiday it was a little thin on the ground/not there. However, we did get to eat the best mango I've every tasted on a stop over at an orchard, so not a complete loss.
Next stop was the island of Phu Quoc where Ulrike has spend some quality time on the beach and I've just completed my PADI open water Scuba diving course, which was great fun and opened the door to a whole new underwater world, I would highly recommend it to anyone. So nwo we've got just two days left on the island so we're going to go exploring tomorrow and then take a snorkeling trip down to the south of the island (I think I'm turning into a fish), before our next stop which is Manila in the Philippines.


Robert und ich haben gerade unseren ersten gemeinsamen Tauchgang genossen. Robert hat in den letzten drei Tagen seinen Tauchschein gemacht und nun koennen wir gemeinsam auch die Unterwasserwelt unsicher machen.
Waehrend Robert schoen gelernt hat, habe ich faul am Strand gelegen, mich gebraeunt und bin ab und zu ins traumhaft blau Wasser gesprungen. Seit vier Tagen sind wir nun auf Phu Quoc, einer kleinen Insel vor der sued-west Kueste von Vietnam. Aber eins nach dem anderen. Von Phnom Penh in Kambodscha sind wir mit dem Bus nach Ho Chi Mingh Stadt (ex. Saigon) gefahren. Die Grenzueberquerung lief absolut reibungslos und unser Bus war eine Delux-Version, so dass wir super breite Sitze mit Fusslehne und allem hatten. Hat dafuer aber auch $4 mehr gekostet, aber auf eine 5-stuendige Busfahrt umgerechnet, hat es sich dann doch gelohnt. Der Bus hat uns in Saigon direkt im Touristenviertel rausgeschmissen und nach dem wir etwas ratlos eine Nebenstrassrinwe runtergewandert sind, hat uns eine Frau mehr oder weniger ohne zu fragen in ihr kleines Guesthouse geschleppt. Die Besitzerin war wirklich niedlich, sie hat zwar so gut wie gar kein englisch gesprochen, aber die danze Zeit gelacht und Roberts und meinen Arm getaetschel. Es fuehlte sich wirklich so an, als ob wir bei ihr zu Hause wohnten (was wir ja auch taten). Ganz Saigon war zu unserer Ankunft bereits im Chinesichen Neujahrsfieber. Auf der Suche nach etwas zu Essen sind wir durch Zufall in eine Parkanlage gestolpert, die zu einem riesigen Blumenladen umfuntioniert wurde. Ueberall wurden Bonsai-Baeume, gelb-bluehende Blumen aller Art, Drachnfruchtpflanzen und sonstiges Exotisches ausgestellt und verkauft. Es dauerte eine Weile, bis wir verstanden, dass dies nur fuer das Neujahrsfest war. So wie bei uns der Weihnachtsbaumbverkauf. Und ueberall Vietnamesen, die dieses Schauspeil nuzten um sich und die ganze Familie vor diesem Blumenmeer fotografieren zu lassen.
Zum eigentlichen Neujahrsfest war dann ganz Saigon auf den Beinen. Einige Strassen waren nur fuer Fussgaenger freigegeben, so dass amn nicht staendig Angst haben musste ueberfahren zu werden. Und wieder ueberall Blumen. Es kam mir eher wie Fruehjahr oder Ostern bei uns vor. Natuerlich standen an jeder Ecke Tigerfiguren rum (es ist das Jahr des Tigers). Und fuer Mitternacht haben sich alle am Ufer des Flusses versammelt um das Feuerwerk zu sehen. Wirklich beeindruckend. Einige Raketen sind in Herz-Form explodiert. Das gab natuerlich riesige Begeisterung.
Es war lustig in einer Menge von tausenden Vietnamesen zu stehen und sogar ich war eine der Groessten. Ist mal angenehm in einer grossen Menge zu stehen und trotzdem etwas sehen und frische Luft atmen zu koennen. Erst im nachhinein ist uns aufgefallen, dass es nirgends Alkohol gab, was das ganze natuerlich sehr angenehm gemacht hat. Super Atmosphaere.
Aber wie es sich bei solchen Grossverantsaltungen gehoert, war kurz vor Mitternacht Roberts Brieftasche weg. Der Polizist kopnnte in dem Gewusel natuerlich auch nichts machen und wir haben uns schon ueberlegt wie wir meine Kreditkarte moeglichst schnell gesperrt bekommen und Roberts Fuehrerschein neu beantragen. Und nach dem das Feuerwerk vorbei war und ein Teil der Menge sich auf den nachhause Weg machte, ist Robert nochmal zurueck an die Stelle, wo er meinte, dass die Brieftasche geklaut wurde. Und siehe da. Eine Gruppe Jungs hatte sie gefunden und Robert von dem Fuehrerscheinfoto wiedererkannt und ihm gleich zugewinkt. Natuerlich war das Bargeld weg, aber alles andere hat Robert unversehrt zurueckbekommen. Uns ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen. Das jahr des Tigers hat auf jeden Fall gut fuer uns begonnen. Und das verlorengegangene Geld verbuchen wir als Opfergabe an den Reisegott.
Am naechsten morgen hiess es dann frueh aufstehen, da wir eine Tour zu den Cu Chi Tunneln gebucht hatten. die Tunnel sind ungefaehr eine Stunde von Saigon entfernt und wurden von der Viet Kong waehrend des Vietnamkriegs ls unterschlupf genutzt und ausgestattet mit Kuechen, Aufenthaltsraumen, Fallen und alles was dazugehoert. Und wir Touristen koennen ein kleines Stueck davon besichtigen. Es hatte etwas von Disneywold und wie bereits in dem War Museum in Saigon, waren die Erlaeuterungen zum Vietnamkrieg doch etwas einseitig und klangen verdammt nach Propaganda. Aber nur Robert zu sehen, wie er versuchte in eine Tunneloeffnung zu steigen, die eigentlich fuer die vietnamesischen Kaempfer ausgelegt war, hat den Ausflug unbezahlbar gemacht ;-). Dafuer durfte Robert dann aber auch mit einer echten AK 47 schiessen und zum Ende hin, ging es dann 100m durch einen Tunnel, der extra fuer uns Touristen verbreitert wurde. Aber selbst das hiess auf Haenden und Knien rutschen, und nach den 100m war ich dann doch froh das Tageslicht wiederzusehen und das, obwohl der Tunnel fuer uns leicht beleuchtet war. Dies alles im Dunkeln, mit einem Gewehr und explodierenden Bomben oben drueber durchzumachen stelle ich mir dann doch sehr klaustrophobisch vor.
Am naechsten Tag haben wir dann Saigon und seine huebsche franzoesische Architektur Richtung Can Tho im Mekongdelta verlassen. Nach fuenf-Stunden im Mini-Bus waren wir endlich da, haben ein Zimmer fuer zwei Naechte bezogen und wolltendie Stadt unsicher machen, bis uns auffiel, das die Vietnamesen noch immer Nuejahr feiern und alles geschlossen war. Zum Abend hin oeffnete dann aber wenigstens ein Nachtmarkt, so dass wir nicht verhungern mussten. Auch am naechsten Tag, als wir mit einem Boot zu den beruehmten schwimmenden Maerkten wollten, haben wir schnell gemerkt, dass noch immer Neujahr war. Es war kein einziges Boot auf dem Markt. Statt dessen hat unser Kapitaen uns die Kanaele und Seitenfluesse des Mekongdeltas gezeigt. Wunderschoen gruen und so ruhig. An einem Obstgarten angehalten, wo uns der Besitzer mit allen moeglichen bekannten und unbekannten Fruechten gefuettert hat und dann zurueck nach Can Tho. Am naechsten Tag sind wir dann wieder in einen Minibus gesprungen und nach Rach Gia gefahren. Dem Ausgangspunkt am Festland fuer Faehren und Fluege auf die Insel Phu Qouc. Wir hatten am Tag vorher im Internet noch frei Plaetze fuer eine Flug nach Phu Quoc gebucht, da wir von anderen Reisenden immer wieder gehoert haben, dass sie Probleme hatten auf die Insel zu kommen, wegen: Neujahr. Also hiess es eine Nacht in Rach Gia verbringen und dann am Morgen ein 25 Minuten Flug auf die Insel. Natuerlich hatten wir auch keine Unterkunft gebucht, aber am Flughafen wurden wir direkt von einem Hotelmanager abgefangen, der noch freie Zimmer in seinen Bungalows hatte. Also haben wir esuns angeschaut und ein Zimmer genommen. Und nun residieren wir im Tropicana Resort, direkt am Meer mit eigenen Strandliegen und Pool. Na gut, wir haben das billigste Zimmer genommen, ohne Klimaanlage und nur mit Kaltwasser, aber es ist trotzdem sehr nett. Di Insel ist zur Zeit mehr oder weniger ausgebucht (ja, wegen Neujahr), aber die Straende sind trotzdem leer und kaum jemand ist im Wasser. Nur Abends sieht man die ganzen vietnamesischen Touristen, die den Nachtmarkt in der "Hauptstadt" hoch und runter schlendern. Die letzten zwei Tage habe ich, wie gesagt, mit faulenzen und baden verbracht, was bei 29 Grad Wassertemperatur sehr angenehm ist und morgen wollen wir mit einem Motorrad ein bisschen mehr der Insel sehen. Vielleicht entdecken wir ja auch, was die vietnamesischen Touristen tagsueber machen. Und am 24.2. geht es dann ueber Saigon weiter nach Manila, in der Hoffnung ein paar Walhaie zu sehen. Also drueckt uns die Daumen.

Wednesday, February 10, 2010

10th February 2010, Phnem Penh, Cambodia

Hello from Cambodia

After a little more time in Bangkok, mostly shopping and sending counterfeit clothes home we made the crossing into Cambodia and down to the second largest city, Batambang. There wasn't a lot there so we spent most of our time around the old town build by the French and looking similar to how I'd imagine New Orleans. We also enjoyed some proper bread and French pastries for the first time on our travels (excluding the naan bread in India), at least the French colonialists left something good after they were kicked out. We also got to ride famous Batambang Bamboo Train, which was basically two axles (including wheels) supporting a bamboo platform. To the back axle was fixed a belt driven by a very noisy (lawnmower) engine. When then cranked it up it whizzed along the old railway lines, thankfully no longer in use by proper trains due to their dilapidated condition. The only problem came when another train was approaching from the opposite direction, during these occasions one of the trains had to be dismantled and thrown to the side of the tracks allowing the other to pass before being reassembled back on the tracks.
From Batambang we took a nine hour boat ride to Siem Reap, it shouldn't have taken that long but as it was dry season and the rivers are very low we ran aground several times, forcing all of the crew out of the boat to give us a push and sometimes the heavier passengers to the back of the boat. Anyway we got there eventually, found ourselves a hotel and settled down for some rest before three days checking out the old Kymer temples. The first day we hired bikes out and after seeing our first set of temples, which were a little away from the main complex, we took a little detour into the countryside, where we spent the next couple of hours trying to work out where we were. Luckily we did manage to get back on track to see an extra couple before the sunset. The second day we hired a rickshaw driver to see some of the other outlaying temples and the Cambodia landmine museum, a chilling reminder of all the unexploded ordinance littering the country. The third day we took bikes again and explored the main temples complexes including the famous Angkor Wat. It's hard to describe the temples, the scale of some of them and the way in which they are slowly degrading (including have trees growing out of them) but hopefully the pictures on the blog will do them some justice.
After three days solid we'd decided that was enough temples for a while and we headed to Phnom Penh. So far we've spend our time wondering round the local markets watching lots of big live fish being clobbered to death by seemingly sweet little old ladies and visiting relics of the Kymer Rouge times. These included the Killing fields, the place where thousands of Cambodians were taken to be executed, sometimes for things as trivial as wearing glasses. The place now consisted of a big monument stacked with human bones to remember the dead and lots of open pits where human remains where found. Heavy stuff, but even more disturbing/interesting was a visit to what was once a school in a suburb of Phnom Penh, but was later used as a prison where thousands were tortured before either dying, committing suicide or being shipped off to the killing fields. A lot of the old school rooms where left as they were found including the instruments of torture and detention, and pictures of some of the bodies found by the liberating Vietnamese army. Other rooms where plastered with the pictures of the people who had been interned there, walls and walls of pictures. One of the most disturbing things that we heard were the reasons people were taken there. Anyone from a city or possessing an education was deemed unnecessary by the Kymer Rouge and therefore qualified for execution. When these people were captured, or anyone else that the paranoid government wanted to get rid of, they were taken to a prison where they were forced to give up the names of their family and relatives. If they did give those details their families would also be rounded up and executed so as to leave no-one to take revenge. This obviously led to lots of people taking their own lives instead of giving up their families. It was a horrible reminder of the atrocities carried out during the 4 year reign of the Kymer Rouge in which they either executed or staved half of the country's population of 7 million for reasons no one to this day fully understands, it also gave you a sense of injustice, in that such acts were to be able to be carried out. Apart from that though Phnom Penh is a very nice city.
Anyway that's all for now, tomorrow we get a bus to Saigon (Ho Chi Min City) and our first look at Vietnam.

Wir sind sicher in Bangkok gelandet und es fuehlte sich schon fast so an wie nach Hause zu kommen. Wir wussten sofort welchen Bus wir in die Stadt nehmen mussten und wo wir ein guenstiges Hotel finden konnten. Aber wir waren ja nicht nur zum Spass hier: Am ersten Tag haben wir fuenf Stunden im Internetcafe verbracht um uns und den Rest der Welt auf den neusten Stand zu bringen :-). Und da wir wirklich nicht noch einen Buddha oder noch ein Pagoda sehen wollten ging es am Sonntag auf den beruehmten Weekend-Market. Ueber 15.000 Staende die alles verkaufen was das Herz begehrt, Klamotten, Taschen, Kunst, Haustiere plus passende Outfits und natuerlich Kitsch ohne Ende. Wir sahen haeufig Touristen mit leeren Koffern, die sie auf dem Markt mit ihren erstandenen Schaetzen fuellten. Am Anfang haben wir noch gelaechelt, aber irgendwann konnte ich dann auch nicht mehr wiederstehen. Natuerlich habe ich nur Dinge gekauft, die ich wirklich brauche :-). Nach Stunden auf dem Markt, hatten wir vielleicht die Haelfte gesehen, aber langsam konnten wir nicht mehr, also ging es per Sky-Train zu den modernen Einkaufszentren um uns mit Buechern fuer die weitere Reise einzudecken. Komischerweise waren Buecher so ungefaehr das einzige, was wir auf dem Markt nicht gefunden haben. Am naechsten Tag wurde dann ein huebsches Paket an meine Mutter gepackt, hauptsaechlich natuerlich die Laquerware Dinge, die wir in Myanmar erstanden haben, aber ich muss zugeben, dass auch eine Handtasche nach Berlin geschickt wurde (aber die habe ich natuerlich nur als Packmaterial gekauft, damit die anderen Dinge im Paket nicht beschaedigt werden :-)) Unsere restlichen Baht gingenwir dann fuer einen Haarschnitt fuer mich und Robert drauf (na ja, es waren 3 Euro pro Haarschnitt)
Am naechsten Tag hiess es dann wieder "auf wiedersehen"Bangkok, diesmal mit dem Ziel Kambodscha. Per Bus ging es an die Kambodschanische Grenze wo uns dann von einem etwas sehr ueber-ambitionierten Typen das Visum organisiert wurde und wir mit unseren Rucksaecken zu Fuss zuerst die theilaendische und dann die kambodschanische Grenze ueberquerten. Insgesamt hat der ganze Grenzwechsel ueber 1,5 Stunden gedauert. Auf der kambodischen Seite wurden uns dann erklaert, dass es in Kambodscha drei gleichberechtigte Waehrungen gibt, US-$, thailaendische Baht und kambodschanische Riel. Hat sich fuer uns am Anfang recht kompliziert und abenteuerlich angehoert, aber wir haben uns sehr schnell daran gewoehnt einen Haufen verschiedener Geldscheine in der Tasche zu haben. Zum Glueck hatten wir noch ein paar Dollar aus Myanmar uebrig, so dass wir die ersten Tage ganz gut ueberbruecken konnten.
Nach der Grenze ging es mit einem Bus bis nach Sisophon und von dort haben wir einen Platz auf der Ladeflaeche eines Pick-ups ergattert, der uns in 1,5 Stunden nach Battambang, unserem ersten Ziel in Kambodscha, gebracht hat. Am Busbahnhof warteten natuerlich bereits die obligatorischen Tuc-Tuc-Fahrer. Diesmal waren die Tuc-Tucs wie Kutschen, die an das Motorrad angehaengt wurden. Und zum ersten Mal hatte Robert sogar ausreichend Platz und musste nicht mir eingezogenem Kopf durch die Stadt fahren um nicht an das Dach des Tuc-Tucs zu stossen. Unser Tuc-Tuc-Fahrer empfahl uns ein wirklich nettes Hotel fuer 13$ wo wird fuer die naechsten zwei Naechte blieben. Battambang, aber auch den anderen Staedte die wir in Kambodscha besuchten, merkt man den franzoesischen Einfluss durch die Kolonialherrschaft richtig an. Wunderschoene Haeuser, die man so in New Orleans erwarten wuerde, breite Boulevards mit alten Baeumen und Parkanlagen in der Mitte und endlich anstaendiges Brot: leckere, knusprige Baguettes und ab uns zu sogar Ziegenkaese, Brie oder Camembert auf der Speisekarte. Aber es geht doch nichts ueber ein anstaendiges Nutella-Baguette :-). Und die Fruchtshakes hier... Ueberall findet man kleine Obststaende mit einem Mixer. Robert ist schon langsam selber in einen Fruchtshake mutiert. Unseren zweiten Tag haben wir in Battambang mit einer Bahnfahrt auf einerm Bambus-Zug begonnen, eigentlich nur ein Boden aus Bambus, der auf vier Raeder gehievt wird, ein Motor angeschlossen und dann schiesst man ueber die stillgelegten Gleise zwischen zwei kleinen Doerfern. Mal wirklich was anderes, insbesondere als wir bemerkten, dass diese "Zuege"wirklich zum Transport von Ware und Einheimischen (inkl. Motorrad) genutzt werden. Weiter ging es zu einem alten Tempel, der noch vor den beruehmten Tempeln in Angkor gebaut wurde. War schon beeindruckend, aber im Vergleich zu den Tempeln die wir spaeter in Angor sehen sollten eigentlich keiner Erwaehnung wert. Das war es dann auch schon fuer uns in Battambang. Am naechsten Tag ging es per "Express" Boot nach Siem Reap (der Ausgangsbasis fuer Angkor). Die Fahrt sollte etwa sieben Stunden dauern, da der Fluss relativ wenig Wasser fuehrte. Es wurden neun Stunden daraus, inklusive drei direkt Frontalzusammenstoessen mit dem schlammigen Ufer. Aber es war interessant, dass Leben der Einheimischen entlang des Flusses zu beobachten. Ueberall nackte und halbnackte Kinder, die gluecklich am und im Fluss spielten ohne irgendwelche Beobachtung von Erwachsenen oder gar Schwimmfluegeln :-)
In Siem Reap hatte uns dann der Tourismus zu 100% zurueck. Es schien als ob es eine Stadt nur fuer Touristen war. Alles war auf Touristen abgetimmt. Nette Lokale und Bars, wie sie ueberall in Europa stehen koennten, alle Preise in Dollar und jeder sprach Englisch, sogar die Strassenkinder die einem Postkarten verkaufen wollen. Aber wir waren ja fuer die Tempel hier. Wir hatten uns entschieden eine drei-Tageskarte fuer 40$ zu kaufen. Am ersten Tag ging es per Fahrrad zur etwa 15 km entfernten Rolous-Tempelanlage. Die die aelteste Tempelanlage in Angkor ist. Zu der Zeit hatten wir noch die Vorstellung, dass wir alles chronologisch aufarbeiten wurden. Aber als es dann ueber zwei Stunden dauerte um von der Tempelanlage zum Hauptgebiet von Angkor zu kommen haben wir einfach die Tempel angeschuat die sich interessant anhoerten. Wir hatten mal wieder einer Karte im Lonely Planet vertraut, obwohl wir es ja langsam eigentlich besser wissen sollten, und sind ueber irgendwelche Sandwege, durch Felder und Doerfer und vorbei an Kuehen, Huehner und Hunden dann irgendwo an einem Tempel wieder rausgekommen. Also haben wir einfach von dort weitergemacht. Ueber die gesamten drei Tage hat uns jeder Tempel auf seine Art und Weise beeindruckt. Auch wenn sie alle die gleichen architektonischen und religioesen Elemente enthalten, sind sie doch alle anders und haben alle eine eigene, berauschende Atmosphaere ansich. Wir haben in Bagan/Myanmar immer wieder Leute gehoert, die Angkor und Bagang mit einander veglichen haben. Aber so wie wir es erlebt haben, ist es gar nicht moeglich. In Bagan waren alle Tempel fast gleich und das wirklich beeindruckende war die schiere Anzahl und der Anblick von hunderten von Tempeln von oben. In Angkor geht es wirklich um jeden einzelnen Tempel und die Tempel sind viel zu weit auseinander um von der Spitze eines Tempel mehr als ein paar Baeume in der Umgebung zu sehen. Auch ist Angkor wesentlich touristischer, obwohl wir die Massen, vor denen uns alle gewarnt haben, nur an einem Tempel am zweiten Tag (Beantey Srei - ein absolutes Kunstwerk an Steinmetzarbeit) mitbekommen haben. Ansonsten hatten wir zwar die Tempel nicht fuer uns alleine, aber man hat doch immer wieder ein nettes Plaetzchen gefunden, von wo man aus die Atmosphaere in aller Ruhe geniessen konnte. Um auch die entfernteren Tempel und das Landminenmuseum besuchen zu koennen, haben wir am zweiten Tag ein Tuc-Tuc genommen. Bis jetzt hatten wir immer Glueck, wenn uns Einheimische ihr Land gezeigt haben, aber diesmal war unser Fahrer der Meinung, dass es eine gute Idee sei uns wirklich stinkig zu machen (so schlug er um 15:00 vor, dass er uns jetzt zurueck zum Hotel bringt, obwohl wir klar den ganzen Tag vereinbart hatten) und er sich zum Schluss geweigert hat zu einem drei Kilometer entfernten Tempel zu fahren, da wir an dem bereits vorbeigefahren waren und ihn uns ja schliesslich dann haetten angucken koennen. Wir haben ihm sehr klar gemacht, dass er sich mit solch einer Einstellung um jedes Trinkgeld bringt. Aber irgendwie hat er das nicht geglaubt und uns dann allen ernstes gefragt, ob wir ihn am naechsten Tag noch mal als Fahrer wollen. Wir haben am naechsten Tag Fahrraeder gemietet und sind noch einmal auf eigene Faust los um uns die "Grossen"anzuschauen: Angkor Wat und Angkor Thom. Leider wird in Angkor Wat restauriert und die Baustellen mit haesslichen gruenen Planen abgedeckt, so dass der Eindruck des Tempels etwas verloren geht. Na ja, wir haben ein paar Postkarten von vor den Bauarbeiten gekauft :-). Nach drei Tagen hatten wir wirklich genug von den Tempeln und es ging per Bus in das fuenf Stunden entfernte Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Und hier haben wir dann eine ganz andere Seite von Kambodscha zu sehen bekommen, und zwar die Zeit unter der Roten Khmer und Pol Pot. Wir sind zu Tuol Sleng, einer, waehren der Pol Pot Zeit zu einem Gefaengnis umfumktionierten Schule die heute als Museum dient gefahren. Nach der Schoenheit von Angkor ist dies das absolute Gegenteil. Hier wurde ueber drei Jahre hinweg gefoltert und ermordet. Fotos, Bilder die eigentlichen Zellen, Betten, Ketten und Folterwerkzeuge zeugen von dieser Zeit. Uns wurde das Gefaengnis von einer aelteren Frau gezeigt und erklaert die uns die Grausamkeit dieses Regims vor Augen fuehrte. Ihre gesamte Familie inklusive ihres eigenen Mannes und ihres Kindes wurden unter Pol Pot ermordet. Ihr eigener Bruder in genau diesem Gefaengnis gefoltert und trotzdem hat sie die Kraft diese furchtbare Geschichte jeden Tag wieder zu erzaehlen. Wirklich beeindruckend. Ab diesem Moment hat man die aelteren Leute, die man auf der Strasse sieht mit ganz anderen Augen gesehen. Absoluter Respekt, wie ein Land nach so einem Massaker, bei dem 50% der eigenen Bevoelkerung gestorben sind weitermachen kann. Als zweites ging es dann noch zu den Killing Fields, wo alle Gefangenen des Gefaengnisses plus zehntausende weitere Menschen ermordet und in Massengraebern verscharrt wurden. Gegen einen Baum, der dort noch steht, wurden Babies mit dem Kopf geschlagen und dann zu ihren toten Muettern ins Grab geworfen. Nur unglaublich und unfassbar. Danach hatten wir nicht wirklich mehr Lust uns die Schoenheit der Khmer-Kunst im Nationalmuseum anzuschauen. Dafuer konnten wir aber an einem Tag unser Visum fuer Vietnam organisieren. Und morgen geht es mit dem Bus nach Ho Chi Minh Stad (frueher Saigon). Wir werden uns auf das Mekong Delta und die Insel Pho Quoc berschraenken, mit der Hoffnung auf Pho Quoc ein paar schoene Tage am Strand zu verbringen. Der Weiterflug auf die Philippienen ist bereits fuer den 24.2. gebucht. Die naechsten Fotos und Berichte gibt es dann hoffentlich vom weissen Strand und blauem Wasser der thailaendischen See.

Friday, January 29, 2010

30th January 2010, Bangkok, Thailand

Hello again from Bangkok,

After a three week whirlwind tour of Myanmar we are back in the comfort and civilization of Bangkok. During this time we met loads of great Burmese people, learned a lot about Buddhist culture, got a taste for green tea (especially when free), learned to appreciate having electricity all the time and roads which you can go over 30 mph on, realized you can never have enough temples, saw food which would turn most people's stomach, found out it's actually quite difficult to take candy from a baby and most importantly of all learned how to keep as much money as possible from a government which doesn't represent the people. Most of all we had a great time and would recommend the country to anyone.
We arrived into Yangon (Rangoon) airport three weeks ago an the place already looked strange, the airport terminal looked more like a Buddhist temple (pagoda) then anything we'd seen before. It was also possibly the smallest airport I'd every been though (although we were to see much smaller), but it was clean and efficient despite the long queues to have our visas checked. After getting out of the airport and getting a taxi into town we both felt like something wasn't right but couldn't put our fingers on it, then we had it, the driver was on the wrong side of the road, or at least the steering wheel was on the wrong side of the car. However, as we looked round everyone else was doing the same thing. After asking the driver he told us that the government had changed from driving on the left to the right, but all the old car which are still running have right-hand drive (for driving on the left), even the new cars seemed to have right-hand drive, which as they get them from Thailand, Singapore and India is no surprise. People seem to have adjusted pretty well to driving on the wrong side of the road (/car) though and didn't complain about it. We found a hotel and set out to change some of our pristine Dollar into Kyats. We had been warned before we arrived that it's not possible to get hold of Kyat outside of Myanmar and that the only way to do it was to bring in Dollars and change them in the country, but not any old Dollars, they had to be clean, unfolded, unmarked, preferably in large denominations and most importantly without a serial number starting with CB, which they wouldn't under any circumstances accept (for which we heard an interesting explanation later on in our travels). Armed with a pristine 100 Dollar bill we tried to change it for Kyat at the hotel where we were staying, however they were not quite as pristine as the landlady would've liked and complained about the tiniest shadow of a mark on the back of the bill (I think she would've only been happy with something hot off the press), however, she agreed to change it a passed over about 100 x 1000 Kyat bills, probably the biggest wad of bills I'd every held in my life, at least until we changed 300 Dollars worth a couple of days later. Considering what they expect from us the state of their money was terrible, the 1000 Kyat notes where in good shape but any smaller denominations looked as if they'd been twice through the wash, pulled though a garden hedge and then savaged by a pack of hungry dogs. At first when we were given them as change we wouldn't accept them as we thought we'd never be able to use them again, until we found out everyone used them and it wasn't a problem to have a note made up more from sellotape than paper.
After the hotel we headed off for a look around town where we saw loads of nice old colonial building, unfortunately however, most of them had trees growing out of their windows. One prime example was the old parliament building, once a grand old example of colonial British architecture, taking up a whole city block, it was surrounded by a barbed wire fence and had been completely left to go to ruin, home only to a number of rats and the occasional squatter. There was plenty of other examples around the city, which although beautiful in their decay seemed like such a waste. We also got our first example of Myanmar street food, a bowl of stewing broth surrounded by "cook it yourself" skewers of, apart from tripe, cuts of meat which I didn't recognize. Seeing this we decided on just taking tea, which was very nice Chinese (Jasmin) tea served from a big thermos on every table. Not feeling very hungry we sat drinking our thermos of tea for a couple of hours watching the Yangon world going by. When we tried to pay for the tea they told us it was free and refused to even taking some money off us for being able to use their table for so long (a big difference to India where nothing is free), anyway we decided to go there the next day, have some food (although not the tripe kebabs) and leave a big tip. During this time we also got acquainted with the Myanmar beer which slipped down a treat.
The next day after breakfast with a very strange preacher from the USA staying at our hotel we set of to see the first of what would be many Buddhist pagodas "Shwedagon Paya", a mighty impressive teet shaped, gold plated structure pointing into the sky. We also found a huge park around a lake where we spent a couple of hours walking over a huge teak bridge/walkway, after this we sorted out our onward journey which involved a short flight to Bagan, as neither of us fancied the 20 hour bus ride on pretty awful roads. We were a bit worried we'd be in some old biplane surrounded by livestock but to our relief a very modern Air Mandalay twin prop turned up to take up away.
Bagan was a strange place, billed as the Angkor Wat of Myanmar and the land of 4000 pagodas it certainly lived up to it. We hired bikes to see some of the 4000+ pagodas which stood within in approximately 10 sq. miles. It was really nice cycling down the small dirt roads stumbling on pagodas in various states of disrepair. At the occasional pagoda it was possible to climb to the top through a normally very narrow stone stair case (some of which I had to go up sideways). At the top there were great views over a huge plane covered with trees, through the trees poked thousands (literally) of pagodas of all different shapes and sizes, some golden, some made of brick and some finished in white and covered with ancient murals. It was a truly amazing sight and one which not through lack of trying I could never catch with the camera (although I'll put some up on the blog anyway). We also found a village where they made traditional Burmese laquerware, at first it looked a bit cheap, like something molded from inexpensive plastic. Anyway the guy took us round the workshop/showroom/gallery and explained how it took 6 months to make one piece due to all the different stages/layers involved and showed us how resilient they were by holding a lighter under one piece. However by thiss time Ulrike had already fallen for a couple of things though so now we've got to work out how to send them back.
On the second day we continued our bike tour wondering just why they'd built not one or two big pagodas but over 4000. After seeing a few more they were all starting to look the same and we decided to stop for lunch. Ulrike managed to find a peanut/sesame farm, she was just stopping to look at some of the medieval looking equipment they were using when they invited us to join them for lunch. So we spend the afternoon eating tea salad and stewed watercress while around us they were still weaving on a old loom and making sesame oil using a large stone bowl powered by a cow. Ulrike also befriended on of the local girls who showed her around her house and showed her how to apply Thanakha, to wood-paste stuff all the Myanmar women wear (see pictures).
After Bagan we flew again to Mandalay (I know not good, but it was cheap and better than a day on the bus). Despite the name Mandalay is not a great looking city although we did find some very good buffet restaurants. We spent the first day in another pagoda on Mandaly Hill watching the 95% solar eclipse. I'm ashamed to say that inside this very holy place I turned the air blue for several minutes, but I can explain. People were prizing pieces of glass from the walls and holding them over candles to get them covered in soot, with these they could look directly at the sun without hurting their eyes, very ingenious. The problem was though once they got bored they would just throw the glass away (onto the floor), this apart from littering would have been all well and good had people not been forced to remove their shoes before entering such a holy place. Anyway, so I managed to step on a shard of glass, which wasn't that bad and didn't really bleed, but I was still mightily p*ssed off, luckily I avoided getting a flesh eating virus (at least so far).
The next day after taking our trishaw driver's advise we went through the ancient cities of Burma to the south of Mandaly using him and his friend as guides. Apart from all the great things we saw, including the world's longest teak bridge, it was really interesting talking to our guide (who could speak very good English) and learning all about Myanmar culture, Buddhism and what the people think of the government. One of our guides was also trying to learn German so we helped him out with that.
The next day we took a share-taxi to Hsipaw a small hill station a couple of hundred miles northeast of Mandalay. The first day there we set out to look for a hot spring, which according to our map was pretty easy to find, however after having to carry Ulrike on my back through a paddy field, up to my ankles in thick mud I was of a differing opinion. I think we must have found a short cut through as we found it a small time later. Although at the time we didn't believe it was the hot spring and spend another 2 hours walking in the hills looking for it. Needless to stay when we good back to it we appreciated the water even more. During our rambling we passed through some rural farming villages still using water mills and animals for power and while very picturesque I wouldn't have wanted to live there. Saying that, we'd already signed up for an overnight guided hike to another rural village further away. Our guide was again really interesting and had some great stories to tell. One of which was that he had a degree in history, however after the recent government came in power they denied everything that had happened in Burmese history as propaganda and set about rewriting the books, he was therefore left with a worthless degree and so to support his family he got a job as a guide. On the way through one of the smaller villages we passed through a wedding ceremony, not thinking of us as gatecrashers we were welcomed in, sat down, fed and had our pictures taken with the bride and groom before we could politely say no. We continued on to an isolated village further up in the hills with very full bellies. We thought the local there would be used to seeing tourists, but the children of the village were chasing us round wanting to have their pictures taken. When we showed them the pictures they would hysterically laugh or hide in embarrassment, but never asked for money, school pens, or bonbons. We then slept the night in the village chief's house where we spend most of the time playing with three baby kittens before turning into our nice comfortable bamboo mats. We slept pretty well considering the hard floor, however we were woken up before the crack of dawn by the family roaster who seemed to be living underneath the room where we were sleeping. This was the signal for everybody else to get up and start working but after some effort we managed to get back to sleep for a couple more hours. We (or at least I) managed to get our own back though, as after we hiked back to Hsipaw the next day, our new American friend and I tucked into a dinner of barbecued chickens feet and chicken intestine kebabs, which tasted surprisingly better than they sound. Ulrike also found a cat to feed the bones to, so she was happy.
After Hsipaw we headed down to Inle Lake, a large lake in the east of Mynamar surrounded by floating villages and markets. One the first day we took a boat tour of the lake including the aforementioned floating villages and markets, but also some floating allotments. However the highlight was a monastery (not floating), where the monks had taught the cats to jump through hoops, true enlightenment??? We spent that night in a traditional Myanmar restaurants with a couple of travelers pals we'd picked up along the way where we enjoyed a few of glasses of fine Myanmar ale. After a while we got talking to some of the locals who we watching,and betting, on the Premiership football. As well as football, they also told us plenty of dirty Myanmar jokes and some rather interesting theories about the government. One such theory was that people would not accept CB dollars, not because they were superstitious, as we'd heard, but because to North Koreans don't like them. Them reason being that the government is buying nuclear technology from the North Koreans, you heard it here first. After that bombshell we spend the next day relaxing at one of two Burmese vineyards after a short bike ride. It was surprisingly good, although I'm not sure we'll see it on the shelves in Europe in the near future.
After Inle Lake we flew back to Yangon and then took a bus a couple of hours north up to Bago. Bago has a couple more nice pagodas and some of the biggest Buddha statues in the country but they were all starting starting to look the same by this point. Our guide also helped save us a bit of money and keep it away from the government by showing us the entrance gates where the tourist police didn't check for tickets. We also found probably the most interesting menu heading in the country. The restaurant opposite our hotel had a wide selection of dished based on "fighting goat balls", I wasn't quite sure what they were and why they'd been fighting but needless to say, I didn't have the balls to try them. By this time we were also getting used to the constant power cuts in the country. Our hotel had it's (very loud) generators on for pretty much the whole time we were there. These power cuts were also explained to us by our drinking buddies in Inle Lake as some do do with the Chinese stealthily trying to take over the country. On the next day's bus ride the child sitting next to me on the back seat kept offering me sweets, however when I reached over to take them she pulled it away giggling as if it was the funniest thing in the world. I think I could have taken her but it didn't want to get arrested in a strange country and so had to leave her in peace with here candy.
Next stop was the "Golden Rock" the closest things we found to a Burmese theme park. This came complete with rollercoaster, the ride from base camp up the hill. We were sat on the back of a big truck which had had wooden beams slung over the space at the back to make simple bench seats. After we were full to bursting the driver put the pedal to the metal , with ever turn and hill (for which the driver seemed to speed up) the locals screamed to go faster. I was just trying to stop myself bouncing off. The golden rock was very impressive (see pics), a seemingly gravity defying boulder perched on a cliff side, apparently held in place by a hair from Budha. Still it only warranted a half hour looking before we headed back down for another ride on the rollorcoaster.
The next day we set off again, this time for good, to Yangon where we splashed the cash a little, treating ourselves to a fancy hotel (35 USD) an afternoon tea (15 USD) and a two hour massage (10 USD), much deserved after all that traveling. It summary Myanmar was a great place, mostly due to the people which were always so happy and chatty despite the circumstances some of them live in, the scenery was very impressive (especially if you like Buddhist stuff), the food was interesting and the climate nice a warm. We're already thinking of going back some time, but it'll have to wait for a while.
Sorry for the essay, next time I'll just put some pictures up.

Hallo zusammen, da sind wir wieder und unsere drei Wochen in Myanmar sind auch fast rum. Ausserhalb der groessten Stadt Yangon war es mehr oder weniger unmoeglich eine Internetverbindung zu finden, was aber auch sehr entspannend sein kann, so drei Wochen ohne jegliche Neuigkeiten vom Rest der Welt. Nun sind wir wieder in Yangon und nutzen die Zeit bis zu unserem Rueckflug nach Bangkok den Blog auf den neusten Stand zu bringen. Auch wenn wir alles erst in Bangkok hochladen koennen, da unsere Blog-Seite hier gesperrt ist. Wir muessen wirklich politisch hochbrisante Dinge geschrieben haben :-) Hier also ein langer Bericht ueber unsere letzten drei Wochen:
Myanmar ist ein absolut unglaubliches Land, irgendwo zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert steckengeblieben. Insbesondere auf dem Land fuehlt man sich wie in eine andere Zeit versetzt. Ochsen- und Pferdekarren transportieren Waren und Menschen und auf den Feldern wird noch immer alle Arbeit per Hand erledigt. Die Haeuser auf dem Land sind einfachste Bambussuetten auf Pfaehlen und das taegliche Essen besteht aus Reis und Curry, morgens, mittags und abends. In den Staedten sieht es etwas morderner aus, aber stundenlange Stromausfaelle sind voellig normal (normalerweise mehrfach am Tag). Es lohnt sich also nicht in ein Zimmer mit Klimaanlage zu investieren :-). Vom Militaerregim sieht man auf den Strassen relativ wenig, wahrscheinlich haben die sich alle in ihrer neuen Hauptstadt verbarikadiert, aber man merkt, dass die Leute Angst haben. Es haben einige Burmesen mit uns ueber ihre Ansicht zur Regirung gesprochen, aber immer hinter vorgehaltener Hand und mit einem Auge auf moegliche Spione. Und trotz der Unterdrueckung habe ich noch nie nettere Menschen getroffen. Egal wo man hinkommt, auf dem Land noch mehr als in der Stadt, gruessen ein die Leute und laecheln und die die Englisch koennen versuchen eine Unterhaltung. Am Anfang waren wir immer sehr reserviert. Unsere Erfahrungen aus Indien haben uns gelehrt, dass die meisten Hoefflichkeiten mit der Frage nach Geld enden. Aber wir haben schnell gemerkt, dass Myanmar ganz anders ist. Auch wenn der Grossteil der Bevoelkerung weit aermer ist als in Indien, haben wir kaum betteln erlebt. Und die bekannten drei Worte von jedem indischen Schulkind gegenueber Touristen "Rupee, Chocolate, School-pen" nie gehoert. Im Gegenteil, z.B. an unserem ersten Tag hier in Yangon, haben wir uns in in einen der Tee-Shops gesetzt, die es ueberall auf dem Buergersteig gibt. Ein Haufen Plastiktische und Stuehle, die bei uns fuer Kleinkinder verkauft werden (ein herrlicher Anblick Robert auf einem Stuhl fuer 5-jaehrige zu sehen :-)) Wir setzen uns also an einen dieser Tische und bekommen sofort eine Kanne mit gruenem Tee hingestellt. Genau was wir wollten. wir trinken also diesen Tee und nach einer Weile kommt die Bediening mit zwei Tassen Kaffee, wir erklaren ihr, dass wir keinen Kaffee moechten und der Tee voellig ausreichend ist und sie geht wieder. Zwei Stunden und zwei Kanne Tee spaeter stehen wir auf und wollen bezahlen, da stellt sich raus, das der gruene Tee immer umsonst ist und man normalerweise etwas zu essen dazu bestellt. Oops. Wir versuchen nun der Bedienung trotzdem Geld anzubieten aber sie lacht uns nur an und geht. Das waere in Indien nie passiert. Am naechsten Tag sind wir also wieder hin und haben diesmal etwas gegessen und ein ordentliches Trinkgeld dagelassen, mit dem die Bedienung auch nichts so recht anzufangen wusste. Sie versuchte uns zu erklaeren, dass wir zu viel bezahlt haben und wir versuchten ihr klarzumachen, dass das Geld fuer sie ist. Und so war es fast ueberall in Myanmar. Kein endloses Handeln mit allem und jedem. Einfach nur freundliche Menschen, die ihre Englischkenntnisse an einem ausprobieren moechten. In einem Bergdorf rannte uns eine Horde Kinder staendig hinterher und Robert fing an sie zu fotografieren. Ich dachte nur, jetzt kommt die Frage nach Geld, aber nichts da, sie wollten nur das Foto sehen um sich dann sofort wieder vor die Kamera zu stellen. Super suess. Und Robert hat wegen seiner Groesse natuerlich ueberall etwas aufsehen und viele burmesische Kommentare erregt die alle im lachen der Burmesen endete. Wir haben bis heute nicht rausbekommen, was sie immer gesagt haben. Besonder Kinder konnten nicht aufhoeren Robert anzustarren. Dafuer hat Robert dann aber in den Bussen gelitten, die wirklich nicht fuer seine Beinlaenge gemacht sind :-)
Hier aber nun ein paar Details ueber unsere Tour: Wir sind von Bangkok nach Yangon geflogen und haben dort ein paar Tage verbracht. Keine wirklich schoene Stadt aber ein guter Ausgangspunkt um sich langsam an Myanmar zu gewoehnen und auf dem Schwarzmarkt Geld zu tauschen. In Bangkok sind wir von Bank zu Bank gelaufen um saubere, neue 100 Dollar Scheine zu bekommen ohne Serialnummer CB, da es sonst unmoeglich ist diese in Myanmar zu tauschen. Robert hat sich schon lustig ueber mich gemacht und wollte mir nicht glauben, aber als wir dann das erste mal Geld tauschen wollten, haben sie unsere Dollar Scheine ganz genau betrachtet und jeder kleine Schatten wurde beanstandet. Schluss edlich haben wir dann aber doch einen guten Umtauschkurs bekommen. Und all diese Aufregung, weil es in Myanmar keine Geldautomaten gibt. Wahrscheinlich auch besser. Der Umtauschkurs auf der Strasse ist etwa 1000 Khat zu 1 Dollar, waehren die Regierung den offiziellen Umtauschkurs bei 7 Khat pro Dollar festgesetzt hat. Das waere ein teurer Urlaub geworden :-). Von Yangon sind wir dann nach Bagan geflogen, eine Stunde Flug gegenueber 14 Stunden im Bus haben Robert ueberzeugt. Bagan ist wahrscheinlich der Hoehepunkt in Myanmar. Auf einem Gebiet von etwa 9 Quadratkilometern befinden sich mehr als 4000 Tempel, Pagoden und Stuppas, die alle zwichen dem 11. und 13. Jahrhundert gebaut wurden. Ein unglaublicher Anblick, insbesondere von einem der Tempel, auf die man klettern darf. Dann siehr Bagan aus wie eine verlohrene Stadt die zwische den Baeumen hervorlugt. Wir haben uns fuer zwei Tage Fahrraeder gemietet und sind einfach nur durch die Gegend geradelt und haben dort angehalten wo es uns gefallen hat. Teilweise waren wir auf einem Tempeloder eine ganze Strasse komplett fuer uns allein. Am ersten Tag haben wir in einem kleinen Dorf angehalten, das bekannt fuer seine Lacquerware ist und haben uns auch prompt in eine Schale und eine Vase verliebt, die werden dann wohl von Bangkok nach Hause geschickt :-). Am zweiten Tag sind wir auf einer kleinen Farm gelandet, weil wir dachten, dass es ein Restaurant ist. Na ja, sie haben es nicht bestritten und uns ein traditionelles burmesisches Mahl gekocht, waehrend wir beobachtet haben, wir ein Ochse einen Muehlstein antrieb um Erdnussoel zu pressen. Wir kamen uns wirklich wie in einem Museumsdorf vor. Das Essen war etwas ganz anderes als was wir bis dahin im Restaurant gegessen hatten. Getrocknete Blueten mit Erdnuessen z.B. oder einen Zitronen-Zwiebel Salat, wobei die Zitronen in Vierteln mit Schale im Salat waren. Und wie immer gruener Tee bis zum abwinken.
Da wir so ein nettes kleines Hotel in Bagan hatten, mit eigener Terrasse haben wir uns dort noch einen Tag laenger aufgehalten und einfach nur entspannt. Von Bagang ging es dann weiter nach Mandalay, wieder mit dem Flugzeug, da das Boot, das wir nehmen wollten fuer zwei Wochen Pause gemacht hat. Eigentlich hatten wir gar keine Fluege innerhalb Myanmars geplant, aber die Fluege waren einfach zu verlockend kurz verglichen mit 12 bis 16 Stunden Busfahrt. Und super leicht zu organisieren. Wir haben die Fluege einen Tag im Voraus bei einem Reisebuero vor Ort gebucht und pro Flug zwischen 25 und 50 Euro bezahlt. Da konnten wir einfach nicht wiederstehen. Also ging es per Flug nach Mandalay. Ich fand den Namen Mandalay schon immer schoen und habe daher eine wunderschoene Stadt erwartet, aber nichts da, nicht viel anders als Yangon. Dafier gab es aber eine Sonnenfinsternis, als wir in Mandalay ankamen und dafuer sind wir dann auf die hoechste Erhebung in Mandalay gestiegen, dem Mandalay Hill und haben uns das Spektakel angeschaut. Wir waren natuerlich ueberhaupt nicht richtig vorbereitet, aber die Burmesen haben uns immer wieder ihre geschwaersten Glaesser angeboten, so das wir die Sonnenfindernis beobachten konnten. Auf dem Rueckweg zum Hotel haben wir eine Fahrradrickshaw genommen. Ich glaube wir haetten es nie gewagt zu zwei in eine einzusteigen, weil wir dachten, das schafft der Fahrer nie, aber nachdem uns ein Rickshaw Fahrer von sich aus angesprochen hat, haben wir eingewillgt. Zuerst hat er uns noch ein wundrschoenes Kloster gezeigt, das komplett aus Teak war und komplett aus Schnitzerein bestand um uns dann hat aechtzent zu unserem Hotel zurueckzubringen. Er hat uns angeboten uns am naechste Tag mit einem Freund uns zwei Motorraedern abzuholen und uns die Umgebung von Mandalay zu zeigen. Also ging es am naechsten Tag um acht Uhr auf dem Ruecksitzt eines Motrrads fuer uns beide los. Die umliegenden Staedte werden von Reisefuehrern gepriesen, aber wahrscheinlich haben wir uns alle Sehenswuerdigkeiten verdorben, da wir in Bagan angefangen haben. Viel interessanter waren die Unterhaltungen mit unserem Motorradfahrer und die Dinge die er uns ueber Buddismus und sein Leben erzaehlt hat (er hat z.B. Geschichte studiert, was jetzt voellig unnuetz ist, da die Regierung einfach eine neue Gechichte fuer Myanmar geschrieben hat und die eigentlichen Geschehnisse nicht mehr existieren). Zum Sonnenuntergang ging es dann zu der laengsten Teak-Bruecke der Welt, die mehr wie ein 1,2 km lange Steg aussieht, aber eine unglaubliche Atmosphaere ausstrahlt.
Von Mandalay ging es dann im Taxi (mit drei anderen Pssagieren) in die Berge nach Hsipaw. Ein kleiner, wunderbar entspannter Ort mit einem super leckeren BBQ-Restaurant. Es gibt eine Auswahl von mindesten 20 verschiedenen Spiessen (von Tofu bis hin zu Huehnerkopf mit Hals, Darm, Eingeweiden und Hoden (wir konnten aber nicht wirklich rausbekommen von welchem Tier, es war schon lustig genug den Kellener zu beobachten, wie er versucht hat zu erklaren, was dieses Fleisch ist was wir da liegen sahen), die dann gegrillt und serviert werden. Wir sind jeden Abend dort Essen gewesen, aber bis zum Huehnerkopf und den Hoden hat sich Robert nicht vorgewagt. Und jeden Abend kam eine alte komplett vernabte und zerzauste Katze an unseren Tisch, sprang auf einen leeren Hocker und wartete auf seinen Anteil. Wir haben ihn Rocky VI getauft, da er wie ein alter Boxer aussah.
Von Hsipaw ging es fuer zwei Tage zu Fuss in die Berge, mit Uebernachtung in einem Bergdorf. Auf dem Hinweg sind wir zufaellig in eine Hochzeit gestolpert und wurden sofort zu Reis, Curry und Orangenlimonade eingeladen und im Hintergrund lief die ganze Zeit der Fernseher mit thailaendischem MTV. Mal eine etwas andere Hochzeit. Leider konnten wir nicht bleiben, bis der Schnapps rausgeholt wurde :-) Nach vier Stunden durch wuderschoene Landschaft und Teeplantagen kamen wir dann in einem kleinen Dorf des Palank-Stammes an. Ueberall die typischen Bambooshuetten auf Pfaehlen. Wir haben im Haus des Chiefs geschlafen und unser Guide hat uns erzaehlt, das alle zwei Jahre das Dorf demokratisch einen Chief waehlt, der zusammen mit dem Obersten Moench des lokalen Klosters ueber das Dorf wacht. Jede Familie zahlt 10 Prozent ihres Gewinns jedes Jahr an den Chief und er entscheidet, was mit dem Geld gemacht wird. So werden z.B. arme Familien im Dorf unterstuetzt, ein Brunnen gebaut, oder ein Haus in der naechst groesseren Stadt gekauft plus zwei Frauen angestellt, so dass Kinder auf weiterfuehrende Schulen gehen und in dem Haus die Woche ueber leben koennen. Und die Chiefs der umliegenden Doerfer treffen sich regelmaessig um sich zu besprechen und abzustimmen. Auch wenn Myanmar ein Militaerdiktatur ist, in den kleinen Gemeinden scheint die Demokratier sehr gut zu fuktionieren. Wahrcheinlich haben diese Bergdoerfer auch das Glueck, dass die Regierung absolut kein Interesse an ihnen hat. Sie sind arm und haben keinerlei Bodenschaetze. Das ist wahrscheinlich ihr Glueck. Die Nacht haben wir auf ein paar Decken auf dem nackten Boden verbracht und der Katze zugehoert wie sie Maeuse gefangen hat und um drei Uhr morgens fing der Hahn an zu kraehen und hoerte nicht mehr auf. Genau so wie man sich das Landleben vorstellt.
Von Hsipaw ging es dann mit Taxi und Bus ueber Mandalay nach Inle Lake, dem groessten See in Myanmar. Die obligatorische Bootstour ging dann auch vorbei an Doerfern und Gaerten (mit viel Tomatenanbau) die direkt in den See gebaut wurden. Alles sah ein bissche so aus, wir man sich das Leben vorstellt, wenn die Erde mit einem Mal unter Wasser steht. Es gab keinerlei Strassen, nur Kanaele und vor jedem Haus parkte ein Kanu. In der Umgebung von Inle Lake wird Wein angebaut, also haben wir uns am naechsten Tag mit Fahrraedern aufgemacht eine Weinkellerei zu besuchen. Die uns mit super moderner Technologie ueberrascht und der Moeglichkeit sich heillos an dem oertlichen Wein fuer 1,50 Euro zu betrinken. Der Wein wird richtig professionell hergestellt und ein Franzose lebt auf dem Weingut und kuemmert sich um alles. Wir haben dann von dem voelligen betrinken abstandgenommen aber trotzdem vier ihrer Weine gekostet. Wirklich lecker, aber so eine Flasche Wein schleppt man dann doch nicht mit sich um die Welt. Von Inle Lake ging es dann per Flugzeug zuruck nach Yangon, eigentlich nur zum Busbahnhof in Yangon und dann weiter nach Bago fuer zwei Naechte. Bago ist voll mit Buddah-Statuen, eine groesser als die andere und die meisten nicht wirklich alt. die groesste Statue ist 55m lang. Schon ganz nett, aber hat etwas von Buddah-Disneyworld. Von Bago ging es dann weiter zum Golden Rock. Einem riesen Felsen, komplett mit Gold ueberzogen, der sehr prekaer auf einem Ueberhang balanciert. Sieht schon beeindruckend aus und ist eines der Haupt Pilgerziele von Burmesen. Hier konnten wir also Hautnah den burmesischen Tourismus betrachten und waren erleichtert zu sehen, das ihnen genau der gleiche Souvenir-Tineff angeboten wird wie uns plus alles von der Pistole uebers Maschinengewehr zum Panzer und FLAG aus Bambus. Keine Ahnung was Buddah dazu sagen wuerde :-). Vom Golden Rock ging es dann zurueck nach Yangon (4,5 Stunden Bus). Hier haben wir uns ein etwas teureres Hotel gegoennt und waren gestern auch zum englischen High Tea im ersten Hotel am Platze. Aber ich glaube, das haben wir uns nach drei Wochen Reis und Curry verdient. Heute werden wir, so das Internet und die Stromversorgung will, im Internetcafe verbringen und morgen frueh geht es zurueck nach Bangkok fuer ein paar Tage und dann hoffentlich weiter nach Kambodscha.

Tuesday, January 5, 2010

5th January 2010, Bangkok, Thailand


Happy new year from Bangkok,

After our Christmas in Goa we packed up for a long train up to Mumbai, it was a nice journey, very scenic and relaxed, but at 13 hours it was a little on the long side. Mumbai was quite a surprise, a very cosmopolitan place with plenty of amazing building from the Raj era but still with plenty of Inida character. We spend new year's on the Chowpatty beach, in a coffee bar drinking fizzy rose wine and watching fireworks going up over the Mumbai cricket stadium, most of the Indians didn't seem that bothered about new year's which made it a bit strange but they came to lie once the fireworks started going off. Other than that we did plenty of sightseeing around town and took a ferry out to Elephanta island to check out some big caves full of Hindu phallus statues. We also watched Ulrike's newly adopted cricket team (as they are sponsored by Total) win in the local cup by 7 wickets on the Maiden Oval, an amazing park where literally thousands of people spend their weekends playing cricket. Full games where going on in places with only 20ish m between wickets, however everyone seemed to know which game they were fielding in and not too bothered about all the other people running around them.

We took an early flight on the 4th from Mumbai to Bangkok, it was quite a shock when we arrived. The place seemed like some kind of Disney "South East Asia Land" after the chaos and muckiness of India. It seemed so clean, so orderly, in two days here we've heard about one car horn, in India we heard more than that in two seconds in Inida. However after we got away from the more touristy parts we found some more charming and less sterile parts of town. One such place was Chinatown which we (I) found some great food at some of the roadside eateries. Ulrike wasn't too happy though, as after India the veggie options on the menu have been drastically reduced. We finally found an open Myanmar embassy today, third time lucky, and put in our application for a Visa, so hopefully we've got a couple more days here to explore before our next flight.

P.S. I've just spotted my first ladyboy, she/he is running this internet cafe, hopefully more to follow.



Frohes neues Jahr euch allen. Ichhoffe ihr hattet ein geruhsames Weihnachtsfest und einen gutem Rutsch.
Wie angekuendigt haben wir Weihnachten am Strand in Goa gefeiert. Heiligabend gab es ein Buffet plus eine Flasche Wein pro Person (im Buffetpreis inklusive) und live Musik. Wie ihr euch vorstellen koennt, war der Abend sehr lustig. Wir haben am Strand getanzt und die Sterne betrachtet. Am 1. Weihnachtsfeiertag kam dann doch tatsaechlich der Weihnachtsmann fuer Robert, mich und meine Mutter und die letzten Weihnachtssuessigkeiten wurden vertilgt, bevor es zum traditionallen englischen Weihnachtsessen zurueck zum Strand ging. Es gab Truthahn, Kartoffeln und alles was sonst noch so dazu gehoert. Robert hat sich fast wie Zuhause gefuellt, nur die 30 Grad haben nicht so ganz gepasst. Nicht das wir uns beschweren :-). Und nach einem ueppigen Mahl sind wir dann schnell ins Meer gesprungen.
An sich standen noch so interessante Dinge wie Hampi auf unserer Agenda, aber nach den Weihnachtsfeierlichkeiten haben wir gemeinsam entschieden, dass wir unsnicht wirklich weit vom Strand wegbewegen wollen. Also blieben wir bis zum 30.12. in unserem Appartment mit langem Fruehstuecken auf der Terrasse (natuerlich nur gesundes Obst) und Fuettern unserer Wildschweine mit den Obstschalen. Einen Tag haben wir es dann doch geschafft uns einen Fahrer zu nehmen und zu dritt zu unserem Paradies-Strand zu fahren. Am 30.12. ging es dann per Zug nach Mumbai. Wir haben extra einen Tageszug genommen um die schoene Strecke auch geniessen zu koennen, aber 12 Stunden im Zug koennen ganz schoen lang sein. In Mumbai hatten wir schon ein Hotel am Marine Drive vorgebucht. Nicht ganz billig verglichen mit was wir sonst so fuer Hotels gezahlt haben, aber super gelegen. Mumbai hat mich wirklich positiv ueberrascht. Sehr westlich mit breiten Buergersteigen modernen Hochhaeusern und wunderschoenen alten Kolonialbauten in super Zustand (anders als im doch sehr heruntergekommenen Kalkutta). Und die Restaurants und Bars erst ... So gut wie in Mumbai haben wir waehrend unserer gesamten drei Monate Indien nicht gegessen. Robert und ich haben in den drei Wochen Goa und Mumbai bestimmt jeder 5 Kilo zugenommen.
Sylvester war ein bisschen ein "Anticlimax". Mit dem wunderbaren Wetter und einer traumhaften Bucht hatten wir eine schoene oeffentliche Sylvesterparty mit Feuerwerk etc erwartet. So wie in Berlin oder London nur halt bei angenehmen Temperaturen. Aber wir wurden enttaeuscht. In den 5-Sterne Hotels wurden teure Parties angeboten, aber darauf hatten wir nicht wirklich Lust. Also haben wir in einer Bar reingefeiert und das Feuerwerk von einer benachbarten Party bestaunt. Die restlichen Tage haben wir mit Sight-Seeing und Essen verbracht und am 3.1. ging es dann abends zum Flughafen fuer unseren Weiterflug nach Bangkok. Meine Mutter ist am 4.1. morgens zurueck ins kalte Ber;in geflogen. Das muss ein Schock gewesen sein :-). Ich haette gerne noch mehr Zeit in Mumbai gehabt, aber wer weiss, man trifft sich ja immer zwei Mal...
Tja, und jetzt sind wir in Bangkok und das Abenteuer Indien ist erst einmal vorbei. Nach Indien ist Bangkok absolut entspannt. Wir waren voellig geschockt als wir den Bus vom Flughafen in die Stadt genommen haben. Keine hupenden, Dachpappe verbrennenden Autos, der Verkehr haelt sich an Regeln, die auch einem Menschen aus Europa als schluessig erscheinen und keine Kuehe, Hunde oder schlafenden Menschen auf der Strasse. Und wir haben es doch tatsaechlich geschafft die Botschaft von Myanmar beim ersten Anlauf zu finden, unsere Visaanmeldungen abzugeben und man hat uns gesagt, dass wir unser Visum am Donnerstag abholen koennen. Anscheinend stimmt es ja doch "alle guten Dinge sind drei". Die nachsten Tage werden wir dafuer nutzen Bangkok zu erkunden und einfach das absolut entspannte Reisen zu geniessen. Hier gibt es doch tatsaechlich Parkanlagen mit Gras und Baeumen und Blumen und man kann die Strasse ueberqueren ohne an einem Herzinfarkt zu sterben. Wie ihr seht, sind wir immer noch im Indien-Mode und muessen uns erst langsam an Sued-Ost Asien gewoehnen. Dem vegetarischen Essen in Indien trauere ich aber jetzt schon nach.
Haben gerade den Flug nach Myanmar gebucht. Am 9.1. geht es von Bangkok nach Yangon, jetzt hoffe ich nur, dass sie uns auch wirklich das Visum genehmigen.
Wir werden versuchen uns noch einmal zu melden, bevor es nach Myanmar geht, da es wahrscheinlich doch etwas schwieriger wird unseren Blog aus Myanmar aktuell zu halten. Falls es also fuer die naechsten drei bis vier Wochen keine Neuigkeiten von uns gibt, braucht ihr euch noch keine Gedanken zu machen. Falls ihr bis Mitte Februar nihts gehoert habt, koennt ihr vielleicht die deutsche Botschaft einschalten ;-)